Beste Ferienstimmung in den steirischen Wintersportgebieten, Thermenorten und der Landeshauptstadt Graz. Meteorologen prognostizieren keinen großen Wintereinbruch.
„Wie es uns geht? Super! Ich bin umgeben von Hunderten Bademänteln und Gästen, die alle bestens gelaunt sind.“ – Für diese Antwort muss Gernot Deutsch (Heiltherme Bad Radkersburg) nicht lange überlegen. Denn schon die ganze Wintersaison über sei der Andrang auf Thermen enorm. Jetzt gäbe es sogar Winter- und quasi Sommerferien in der Kombi: „Die Leute sonnen sich in den Liegestühlen, baden sogar im Naturteich, der eine dünne Eisschicht trägt! Und genießen, sobald es kalt wird, das heiße Wasser.“
Das Strahlen zieht sich hinauf Richtung Schladming, Ramsau. „Wie aus dem Bilderbuch“, sagt Georg Bliem, Chef der Planaibahnen. „Das Wetter ein Traum, der Schnee, eine Mischung aus Natur und selbst gemacht, geht gar nicht besser, und vor allem die Stimmung! Die Gäste strahlen mit der Sonne um die Wette.“ Bis zu 30.000 Sportler bevölkern täglich die Skischaukel.
Ab dem Dreikönigstag gibt es zwei Wettermodelle. Das eine sagt danach Kälte voraus, das andere weiterhin Wärme.
Nikolas Zimmermann von Ubimet
Fröhliche (Fremdsprachen-)Stimmen auch in Graz, „und das nach einem Advent, der zur 5. Jahreszeit geworden ist“, freut sich Wirtschaftsstadtrat Günter Riegler über den Erfolgskurs. Der steirische Tourismusboss Michael Feiertag, den wir grad auf den Brettln erwischen, ist auch glücklich, „diesmal fallen auch die Feiertage optimal“. Wenngleich es im Jänner „schwierigere Buchungsphasen gibt. Aber die Betriebe brauchen vielleicht eh ein bisschen Zeit zum Durchschnaufen.“
In tiefen Lagen ist es grün
Kein Licht ohne Schatten: Jene Betreiber, deren Lifte über Gras stehen und deren wirtschaftliche Lage dran hängt, werden dem Jubel nicht beistimmen.
Stimmung hängt vom Wetter ab – zu Neujahr werden Graz und die Oststeiermark mit bis zu 11 Grad gewärmt, dann kommen regional, wie Ubimet-Fachmann Nikolas Zimmermann weiß, aber durchaus nebelig-trostlose Strecken. „Den großen, flächendeckenden Wintereinbruch sehe ich nicht.“
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