Insgesamt beteiligt sich der IWF mit 28 Milliarden Euro an dem internationalen Hilfspaket, das im Frühjahr 2012 gemeinsam mit der Europäischen Kommission und der Europäischen Zentralbank vereinbart worden war. Die drei Kreditgeber gewährten Athen Hilfen von insgesamt 173 Milliarden Euro.
Im Gegenzug verpflichtete sich der hoch verschuldete Staat zu drastischen Einsparungen und umfassenden Strukturreformen. Der IWF gab die beiden ersten Hilfstranchen im Jänner erst nach monatelangen Verhandlungen mit Athen frei.
IWF: Athen kommt Verpflichtungen nicht nach
Die Organisation kritisierte, dass die griechische Regierung ihren Verpflichtungen nicht nachkomme. Anfang Mai erkannte der IWF aber an, dass Griechenland bereits "einen weiten Weg" zur Sanierung der Staatsfinanzen zurückgelegt habe.
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