12,2 Prozent im April

Neue Rekord-Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone

Wirtschaft
31.05.2013 11:22
Die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone hat im April mit 12,2 Prozent wieder einen neuen Höchststand erreicht. Im März hatte die Rate noch 12,1 Prozent betragen. Österreich verzeichnet weiter den niedrigsten Stand in der EU, die Arbeitslosenquote blieb im April unverändert gegenüber März bei 4,9 Prozent, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte.

In der gesamten EU lag die Arbeitslosenrate im April unverändert gegenüber dem Vormonat bei 11,0 Prozent. Im Jahresabstand stiegen die Quoten deutlich. Im April 2012 waren sie bei 11,2 Prozent in der Euro-Zone und bei 10,3 Prozent in der EU gelegen. Nach Schätzung von Eurostat waren damit im April in der Europäischen Union insgesamt 26,6 Millionen Menschen arbeitslos, davon 19,4 Millionen in der Euro-Zone.

Die höchsten Quoten meldeten Griechenland (27,0 Prozent), Spanien (26,8 Prozent) und Portugal (17,8 Prozent). Nach Österreich verzeichneten Deutschland (5,4 Prozent) und Luxemburg (5,6 Prozent) die niedrigsten Arbeitslosenraten.

Auch Jugendarbeitslosigkeit wieder gestiegen
Die Jugendarbeitslosigkeit stieg in der EU und im Euro-Raum um jeweils 0,1 Prozentpunkte auf 23,5 Prozent bzw. 24,4 Prozent. In Griechenland sind fast zwei Drittel der Jugendlichen (62,5 Prozent) arbeitslos, in Spanien sind es 56,4 Prozent, in Portugal 42,5 Prozent und in Italien 40,5 Prozent.

Die niedrigsten Quoten verzeichneten im April Deutschland (7,5 Prozent), Österreich (8,0 Prozent) und die Niederlande (10,6 Prozent). In der gesamten EU waren 5,6 Millionen Menschen im Alter von unter 25 Jahren arbeitslos, davon 3,6 Millionen im Euro-Raum.

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