Sie hat sich beworben, 17 Mitbewerber hinter sich gelassen und wird für weitere fünf Jahre bestellt: Gishild Schaufler, Salzburgs Landesumweltanwältin. Im Hearing vor der Landesregierung – und damit auch vor ihrer schärfsten Kritikerin der letzten Jahre, Marlene Svazek (FPÖ) – setzte sich die 43-Jährige durch.
Svazek lässt ausrichten: „Die fachliche Qualifikation und Erfahrung haben für sie gesprochen. Eine zweite Periode bedeutet eine zweite Chance und ich gehe davon aus, dass unter geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen wieder stärker Partnerschaftlichkeit sowie Konsens und weniger Blockade im Vordergrund stehen.“
Mehr Gespräche, weniger Macht
Die alte und neue Umweltanwältin sagt: „Wichtig ist, dass alle Seiten gesprächsbereit sind.“ Mehr Gespräche im Vorhinein sollen mehr naturverträgliche Lösungen ermöglichen. „Ich werde mit meinem Team weiter die Expertise im Sinne des Erhalts der Natur für unsere Kinder und Enkelkinder einbringen“, ergänzt Schaufler.
Wie die „Krone“ berichtet hat, wurde am Mittwoch im Landtag das neue Naturschutzgesetz von ÖVP und FPÖ durchgeboxt. Dieses entzieht der Landesumweltanwältin einige Rechte bei Verfahren. Laut den Salzburger Grünen herrsche keine Verfahrensgleichheit mehr zwischen Natur und Projektbetreibern.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.