Der FC Red Bull Salzburg hat sich von seinem Cheftrainer Pep Lijnders getrennt. Nach 29 Spielen und einer schwachen Hinrunde entschieden die Klubbosse Stephan Reiter und Rouven Schröder, eine Änderung herbeiführen zu müssen. Damit wird ein Schnitt gemacht, der den Klub wieder positiv in die Zukunft schauen lässt. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Christoph Nister.
Nach 168 Tagen kam gestern das Aus. „FC Red Bull Salzburg und Pepijn Lijnders beenden die Zusammenarbeit“, lautete der Titel einer Presseaussendung des Vizemeisters.
In dieser wird dem Niederländer sehr respektvoll für seine Arbeit und seine wichtigen Impulse zur Weiterentwicklung gedankt. Ab sofort gilt der volle Fokus des Klubs der Suche nach einem neuen Übungsleiter, den Salzburg bis zum Trainingsstart am 3. Jänner präsentieren will.
Die vergangenen Monate waren äußert turbulent, der Erfolg blieb weitgehend aus. Das wurde auch an dieser Stelle zur Genüge thematisiert und äußerst kritisch hinterfragt. Dabei ging es nie um die Person Pep Lijnders, der stets höflich und zuvorkommend war, sondern immer um seine Arbeit als Trainer. Der Niederländer hatte gute Absichten. Vielleicht sogar zu gute, wenn man bedenkt, wie oft er seine schützende Hand über die Spieler hielt.
Nun ist es Zeit, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Mit Rouven Schröder als Geschäftsführer Sport hat Klubboss Stephan Reiter bereits einen neuen starken Mann für den sportlichen Bereich an Land gezogen. Gemeinsam geht es darum, einen Trainer zu finden, der Salzburg wieder zu dem macht, was es lange war: Die unangefochtene Nummer 1 im heimischen Fußball!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.