Nahe Flüchtlingslager
Fünf Tote bei Schüssen in Nordfrankreich
In Nordfrankreich sind am Samstag fünf Menschen durch Schüsse gestorben. Laut französischen Medienberichten fielen diese zweimal –bei einem Flüchtlingslager in Loon-Plage und im nahe gelegenen Wormhout.
Rettungskräfte teilten mit, dass das erste Todesopfer am Samstagnachmittag in der Kleinstadt Wormhout gefunden worden sei. Der 29-Jährige sei leblos mit einem Einschussloch im Körper auf offener Straße gelegen und noch vor Ort gestorben.
Anschließend sei die Rettung nach Loon-Plage in der Nähe der Hafenstadt Dünkirchen gerufen worden. Dort wurden zwei Sicherheitskräfte und zwei Migranten getötet, wohl durch automatische Schusswaffen.
Hier sehen Sie Aufnahmen vom Tatort.
Täter stellte sich
Der mutmaßliche Täter ist laut der französischen Polizei 22 Jahre alt und hat sich in der Gemeinde Ghyvelde gestellt. Motiv und Umstände der Tat waren zunächst unklar. Der Mann soll aus der Gegend kommen. Über den Hintergrund der Tat war zunächst nichts bekannt.
Die liberale Tageszeitung „Le Figaro“ berichtete, dass die Schüsse nahe einem Flüchtlingslager gefallen seien. In anderen Medien ist von einem mutmaßlichen Anschlag auf ein Flüchtlingslager die Rede.
Die Polizei wurde am Samstagnachmittag in das Lager gerufen, da es Berichte über einen „Einzeltäter gab, der Menschen tötet“. Die ersten vier Menschen – zwei Migranten und zwei Sicherheitskräfte – sollen rund um das Lager erschossen worden sein.







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