Durch Raum und Zeit! Ein Haus, erbaut im Jahr 1910 in den USA, wird zum Schauplatz vieler Geschichten: Nach dem Zweiten Weltkrieg ziehen Al Young (Paul Bettany) und seine Frau Rose ein. Später folgen Sohn Richard (Tom Hanks) und Margaret (Robin Wright). Es ist ein Ort von Liebe, Verlust, Entscheidungen und verborgenen Konflikten. Lesen Sie hier unsere Kino-Kritik zu „Here“, einem Generationen-Drama in Wohnzimmer-Perspektive.
Wir tauchen ein in ein Generationen-Kaleidoskop diverser Paare und Familien, das in einem um 1910 in den USA erbauten Haus seinen Anfang nimmt. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg werden Al Young (Paul Bettany) und seine Frau Rose hier sesshaft.
Und auch Sohn Richard (Tom Hanks) und seine schwangere Freundin Margaret (Robin Wright) werden später in diesem Haus wohnen bleiben. Über die Jahre werden wir Zeugen von verpassten Chancen, fatalen Entscheidungen, Geburt und Tod, Liebe und Untreue, ja auch von Alltagsrassismus.
Die Art, wie uns der große Geschichtenerzähler Robert Zemeckis an all dem teilhaben lässt, ist eine statische, verharrt die Kamera doch die ganze Zeit über in einer Einstellung, die das Wohnzimmer des Hauses zur Bühne des Lebens macht. Digitales Make-up verleiht den Protagonisten, die ihre Rollen über Jahrzehnte verkörpern, jugendliches Aussehen und lässt sie sichtbar altern.
Man muss sich nur darauf einlassen können, und der exquisite Cast macht es einem leicht. Doch dass Zemeckis gar noch einen Schwenk in graue Vorzeit wagt und Dinosaurier wie Ureinwohner auf dem Grundstück späteren Geschehens platziert, ist dann doch recht schräg.
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