Streit ums Erbe
Töchter verklagen schwer kranken Nelson Mandela
Zenani (Bildmitte über ihrem Vater) und Makaziwe (zweites Bild links mit Tochter Tukwini) Mandela machen mit dem Namen des im ganzen Land verehrten Freiheitskämpfers eigentlich gute Geschäfte. Makaziwe aus Mandelas erster Ehe verkauft Wein für bis zu knapp 40 Euro pro Flasche, Zenani aus zweiter Ehe macht unter anderem mit dem Konterfei ihres Vaters auf T-Shirts und Co. Geld - zudem ist sie Südafrikas Botschafterin in Argentinien.
Das alles scheint den Halbschwestern jedoch nicht auszureichen, wie "The Star" berichtet. Mithilfe eines früheren Anwalts Mandelas wollen sie Zugang zum Familienbesitz und das Recht auf den Verkauf der Kunstwerke des Ex-Präsidenten, heißt es. Vor allem aber hätten es Zenani und Makaziwe Mandela auf den Fonds abgesehen.
Jahrelanger Streit
Der Streit um das Vermögen des schwer kranken 94-Jährigen zieht sich seit Jahren hin, immer wieder reichen die beiden Frauen Klagen gegen von Mandela bestimmte Vermögensverwalter ein. Diese würden nicht im Interesse der Familie handeln, so die Vorwürfe. Das Gegenteil sei der Fall, so die Retourkutschen, die Frauen hätten es lediglich auf das Geld ihres Vaters abgesehen. Dieses jedoch solle auch noch für künftige Generationen reichen.
Der Ex-Staatspräsident lebt heute zurückgezogen in seinem Heimatort Qunu in der Provinz Ostkap. Mandela hat insgesamt drei Kinder, weitere drei sind schon gestorben. Zudem hat er 17 Enkelkinder.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.