Leichtathletin Gruber

Leben in den USA? „Bei uns geht‘s mir besser!“

Etwa ein halbes Jahr lebte und studierte Marie-Theres Gruber in Amerika. Dann bremste eine Verletzung die talentierte Leichtathletin aus. Das habe mehrere Gründe gehabt, sagt sie. Zurück in Österreich geht es wieder bergauf. Ihr Fuß hat die erste Belastungsprobe gut überstanden.

Der Traum vom College in den USA ist bei einigen jungen Sportlern in Österreich allgegenwärtig. Die Athleten können dort Studium und Sport perfekt vereinen und sich weiterentwickeln. Doch nicht für alle passt dieses System. Wie zum Beispiel für Marie-Theres Gruber. Die Mittelstreckenläuferin kehrte im Sommer mit einem Ermüdungsbruch nach Salzburg zurück. „Ich habe festgestellt, dass es für mich nicht so funktioniert, wie ich mir das vorstelle“, spricht die Salzburgerin die Trainingsmethoden in Amerika an.

Jan May gibt das Tempo für Gruber vor.
Jan May gibt das Tempo für Gruber vor.(Bild: Andreas Tröster)

Gruber lief in Italien erstmals seit ihrer Verletzung wieder
Ihre Verletzung sei unter anderem dadurch entstanden, aber auch durch zu wenig Schlaf und zu ungesundes Essen. „Bei uns geht’s mir besser“, betont sie. Den ersten Belastungstest hat ihr Fuß bestanden, vor zwei Wochen lief sie in Italien beim Arge Alp über die 3000 sowie 800 Meter.

In Rif trainiert sie mit Landestrainer Jan May. „Ich trainiere gern“, erklärt Gruber, die wie die Sprinter, Springer und Werfer fast täglich dort schuftet. Ihr Marketing-Studium führt sie über eine Fernuni fort. „Ich kann mir selbst einteilen, wann ich lerne. Das kommt mir zugute.“ Durch den Aufenthalt in den USA hat sie im Studium Zeit verloren. Aber: „Ein Jahr in Amerika ist wertvolle Lebenserfahrung.“

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