Ende November war der Aufschrei in der Grazer Sport-Szene laut. Dass das Budget für kommendes Jahr in Zeiten wie diesen gekürzt wird, hatten alle erwartet. Dass gleichzeitig die Mittel für die Kultur angehoben werden, sorgt für Irritation und Unverständnis. Und dafür, dass eine „Welle des Protests“ durch die Landeshauptstadt schnurstracks in den Gemeinderat rollt.
Sport gegen Kultur – ein ewiges „Streitthema“ in Graz. Bei einem Blick auf die Budgetplanungen der Stadtregierung, die es zugegebenermaßen aktuell mit einem Schuldenberg von 1,7 Milliarden Euro zu tun hat, ist es allerdings augenscheinlich, dass man hier nicht von einem „Duell“ sprechen darf.
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