Nach Vergewaltigung
IND: Angeklagter im Gefängnis vergiftet und schwer verletzt
Außerdem habe sich sein Mandant in den vergangenen Tagen mehrere Male übergeben müssen, schilderte der Anwalt am Mittwoch. Der Verteidiger vermutet eine schleichende Vergiftung des Mannes über das Gefängnisessen in den vergangenen Wochen. Der 20-Jährige habe sich seit Anfang Mai schlecht gefühlt, berichtete der Anwalt gegenüber der Zeitung "Times of India" und beschuldigte die Leitung des Hochsicherheitsgefängnisses Tihar (Bild) der mangelnden Aufsicht über die Gefangenen.
Die Gruppenvergewaltigung einer 23-jährigen Studentin in einem Bus in Neu-Delhi hatte im Dezember weltweit für Empörung gesorgt. Die Frau wurde vor den Augen ihres Freundes mit einer Eisenstange gequält, vergewaltigt und schließlich aus dem Bus geworfen. Tage später starb die 23-Jährige an ihren massiven inneren Verletzungen.
Heftige Diskussion nach Tat mündete in Strafrechtsreform
Die Tat löste eine heftige Debatte in Indien über Misshandlungen von Frauen aus und mündete mittlerweile auch in Reformen beim Strafrecht. Nachdem einer der Angeklagten tot in seiner Zelle aufgefunden worden war, richtet sich der Prozess noch gegen vier Männer - darunter auch der schwer verletzte 20-Jährige. Gegen einen 17-jährigen Verdächtigen läuft ein Verfahren nach dem Jugendstrafrecht.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.