Im Dezember eröffnet der neue ÖBB-Halt „Seekirchen-Stadt“. Eine direkte Fuß- und Radverbindung zur Ortschaft Ried gibt es aber noch nicht. Dabei spielt die Unterführung unter der Umfahrungsstraße eine entscheidende, weile teure, Rolle.
Am 15. Dezember geht die neue Station der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) „Seekirchen Stadt“ in Betrieb. Sie wird für die Pendler eine große Erleichterung darstellen. 160 Pkw-Parkplätze sowie 100 überdachte Abstellplätze für Fahrräder und Mopeds sollen die Anreise erleichtern. Gerade fürs Rad gibt es noch ein Hindernis. Von der Westseite aus der Ortschaft Ried gibt es keine Direktverbindung. Ein Radweg ist zwar vorgesehen, kann aber noch nicht umgesetzt werden.
Vor allem die Unterführung unter der Umfahrungsstraße macht Probleme, und die liegt in der Zuständigkeit der Stadt. „Erste Angebote liegen vor, sind aber noch zu teuer“, sagt Vizebürgermeister Rupert Freundlinger (LeSe). Auch Stadtchef Konrad Pieringer (ÖVP) stimmt der Einschätzung zu: „Es ist sehr kostspielig. Alleine der Weg durch die Unterführung würde 400.000 Euro kosten. Das steht in keiner Relation.“ Auf der Bahnhofsseite haben die ÖBB einen Radweg schon bis zur Unterführung angelegt. Unmittelbar danach gibt es schon eine Begleitstraße des Bahnunternehmens.
Die finanzielle Situation lasse den Weg momentan nicht zu. Er ist aber im mittelfristigen Budget eingeplant, soll also später einmal kommen. Zusätzlich fehlt noch eine Einigung mit einem Grundbesitzer. „Grundsätzlich steht einer Durchbindung des Radweges vom Ortsteil Ried zur neuen Haltestelle Seekirchen Stadt aus Sicht der ÖBB nichts im Wege. Eine mögliche Weiterführung des Weges wurde bei den Planungen für die neue Haltestelle bereits berücksichtigt“, heißt es seitens der ÖBB.
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