Wer den „Adlerhorst“ in Arzl im Pitztal betritt, darf wahrlich keine Höhenangst haben – aber auch ohne Mutprobe ist die Tour jedenfalls lohnenswert. Also: Nix wie los!
Vom Parkplatz geht es zurück hinauf und links hinüber zur Kirche (wir machen die Runde im Uhrzeigersinn). Die „Aussichtsplattform Adlerhorst“ ist gut angeschrieben, nach der Kirche wandert man auf einem schmalen Fahrweg im Ort aufwärts und zweigt dann gleich rechts ab auf einen Fuß- bzw. Feldweg. Der zieht ordentlich nach oben und verläuft bald neben Wiesen am Waldrand über dem Pitztal sehr sonnig empor.
Tschirgant und Blicke bis ins Karwendel
Wir nehmen in der Folge den Steig, der rechts abzweigt, die Route führt im Wald hinauf zum „Grillplatz Burgstall“ (1021 m) bei einer Sendeanlage. Der Tschirgant drängt ins Bild, die Blicke reichen im Osten bis ins Karwendel.
Spektakulärer Tiefblick
Links vom Sender geht es kurz hinunter und dann wieder links zum „Adlerhorst“. Eisenstufen führen extrem steil hinab zur Plattform – schier ins Bodenlose! Dafür wird man mit einem spektakulären Tiefblick nach Imst belohnt. Achtung: Die (schmalen) Stufen könnten nass bzw. eisig sein – nur hinuntersteigen, wenn man sich wirklich sicher fühlt.
Zurück nehmen wir zunächst die gleiche Route, wechseln aber bald rechts zum Steig „Arzl via Rodelbahn“. Der verläuft als schmaler Pfad schattig im Wald abwärts, quert abschüssiges Gelände und bringt uns zur Rodelbahn. Darauf hinunter („Arzl“) und am Waldrand hinüber zum Ausgangspunkt. Alternativ könnte man im Wald auch die kürzere Steigroute zum „Sägewerk“ nehmen.
Wer es sonnig und einfach haben will, bleibt am Rückweg auf der Zustiegsroute.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.