Eine harmlos scheinende SMS – angeblich von seiner Bank – kostet einen 37-jährigen Bosnier, der in Gmunden lebt, eine ganze Stange Geld. Er war nämlich auf einen Betrüger hereingefallen. Der unbekannte Täter wird nun gesucht, es gibt Bilder von ihm.
Ein noch unbekannter Täter erschlich sich bereits am 3. Juni 2024 gegen 12 Uhr die Kontodaten eines 37-jährigen bosnischen Staatsbürgers aus dem Bezirk Gmunden. Der Trick: Er sendete dem Opfer ein SMS unter dem Namen von dessen Bank. Darin enthalten war ein Link. Das Opfer klickte auf den Link und gab in der Eingabemaske Verfügernummer und PIN ein.
Zweites Handy registriert
Danach erhielt der 37-Jährige ein weiteres SMS – dieses Mal wirklich von seiner Bank. Ihm wurde darin mitgeteilt, dass ein weiteres Mobiltelefon für eine Handy-Bezahlfunktion registriert worden sei. Der 37-Jährige dachte sich zunächst nichts dabei, weil er selbst auch gerade ein neues Handy angekauft hatte.
Viel Geld abgehoben
Erst nach einigen Abbuchungen bemerkte er, dass er Opfer einer Straftat geworden war und erstattete Anzeige. 17.000 Euro hatte der Mann verloren. Vom unbekannten Täter gibt es Lichtbilder. Die Staatsanwaltschaft Wien hat eine Öffentlichkeitsfahndung angeordnet.
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