Prozess verschoben

Axt-Mord in NÖ: Angeklagter wollte sich selbst töten

Österreich
23.04.2013 11:00
Wegen Mordes an seiner Freundin sollte sich am Dienstag ein 26-Jähriger in St. Pölten vor Gericht verantworten. Der Prozess musste aber abgesagt werden: Der Angeklagte wurde, wie Richter Markus Grünberger mitteilte, nach einem Suizidversuch ins Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht. Als vorläufig neuer Termin wurde der 11. Juni festgesetzt.

Die 21-jährige Studentin war - wie berichtet - im Oktober 2012 in ihrem Elternhaus in Sieghartskirchen im Bezirk Tulln mit einer Axt erschlagen worden. Im Zuge des der Bluttat vorangegangenen Streits war es um die Finanzierung einer gemeinsamen Wohnung bzw. Einrichtung gegangen.

Der Arbeitslose war nach seiner Festnahme geständig und nannte den Ermittlern auch den Standort des Autos, in dessen Kofferraum er die Leiche nach Wien transportiert hatte.

Selbstmord in Justizanstalt Wien-Josefstadt
Am Dienstag hatte sich ein 61-jähriger Deutscher in der Justizanstalt Wien-Josefstadt das Leben genommen. Der wegen schweren Betrugs angeklagte Mann erhängte sich nur wenige Stunden vor seinem Prozess in der Gefängniszelle. Für ihn kam jede Hilfe zu spät (siehe Infobox).

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