Zollfund in Dresden
Lebende Schlangen in Spielzeugautos geschmuggelt
Auf dem Flughafen im deutschen Leipzig haben Zollbeamte in einem Frachtpaket lebende Schlagen gefunden. Die Tiere waren in Anhängern von Spielzeugautos versteckt, wie das Hauptzollamt Dresden am Montag mitteilte.
Die Sendung war aus Indonesien gekommen und für einen Empfänger in Großbritannien bestimmt. Insgesamt fanden die Zollbeamten in zwei Spielzeuganhängern 14 Pazifik-Boas (Bild unten) und Schneckennattern.
Als Nudeln und Spielzeug deklariert
Der Absender hatte die Frachtsendung demnach als Nudeln und zwei Spielzeugfahrzeuge mit Anhängern deklariert. Bei der Kontrolle des Pakets in der vergangenen Woche ergab sich durch die Röntgenbilder allerdings der Verdacht, dass sich tatsächlich Schlangen darin befinden könnten.
Ein Tier überlebte den Transport nicht
Tatsächlich befanden sich in einem der Spielzeuganhänger neun kleine Schlangen, von denen eine den Transport nicht überlebt hatte. Experten des Senckenberg Institutes Dresden identifizierten sie als Schneckennattern.
Ein weiterer Anhänger enthielt fünf Pazifik-Boas – es handelte sich dabei um Jungtiere. Alle Schlangen wurden in der Veterinärmedizin untergebracht.

Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.