Kathrin Stock feiert am kommenden Samstag in Levi ihr Debüt im alpinen Skiweltcup. Damit bereitet die 22-Jährige auch ihrem Heimatverein, dem Skiclub Bischofshofen, eine große Freude. Das Dasein als Skifahrerin absolviert sie auf eigene Faust.
Gut Ding braucht Weile! Zum ersten Mal im 121-jährigen Bestehen des Skiclubs Bischofshofen – eine Nordisch-Hochburg – fährt ein Mitglied im alpinen Skiweltcup. Kathrin Stock feiert kommenden Samstag in Levi ihr Debüt. „Ich habe gar nicht damit gerechnet“, freut sich die 22-Jährige, die sich in einer internen Quali im Pitztal durchgesetzt und von Damen-Cheftrainer Roland Assinger den Startplatz bekommen hat.
Stock ist die erste Salzburger Slalomspezialistin seit vier Jahren, die ein Rennen im Weltcup absolviert (zuletzt Bernadette Schild in Levi 2020). „Es ist eine Ehre für mich, dass ich hineinschnuppern kann. Ich will nicht nur hinunterfahren, sondern zeigen, dass ich es verdient habe, dabei zu sein“, sagt sie.
Es kam für mich sehr überraschend. Es ist für mich eine große Ehre, dass ich hineinschnuppern kann. Ich will nicht nur hinunterfahren, sondern zeigen, dass ich es verdient habe, dabei zu sein.

Kathrin Stock
Bild: Ski Austria
Eigener Servicemann
Die Bischofshofenerin ist Teil der ÖSV-Fördergruppe unter Trainer Georg Harzl, muss ihr Dasein als Skifahrerin aber selber decken. „Meine Eltern unterstützen mich bei allem, auch finanziell“, ist Stock dankbar. In Levi gibt es nun auch einen Servicemann. Diese Arbeit kommt sonst auf sie und ihren Papa zu. „Wir verbringen einige Stunden gemeinsam im Keller“, lacht die Pongauerin, deren Ziel es ist, bald einen Kaderplatz zu bekommen.
Das würde ihr auch ihr Heimatverein, der im Alpinbereich 20 bis 40 Kinder betreut, wünschen. „Das ist eine Motivation, dass es auch bei uns geht. Dass jemand von uns jetzt auch im Weltcup fährt, gibt uns einen Schub“, freut sich Skiclub-Präsident Manfred Schützenhofer, der Stocks Onkel ist: „Da freue ich mich gleich doppelt.“
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