In Park gesprengt
D: Verdächtiger Brief an Präsident war ungefährlich
Wie ein Sprecher des Präsidialamtes mitteilte, hielt sich Gauck zu der Zeit nicht in seinem Berliner Amtssitz auf. Hinweise auf den Absender oder den möglichen Hintergrund gab es auch am Freitagabend noch nicht. Der Generalbundesanwalt wurde informiert, übernahm den Fall aber zunächst nicht, weil unklar war, ob es einen politischen Hintergrund gibt.
Sicherheitsbeamte hatten den verdächtigen Brief am Vormittag bei einer Routinekontrolle in der Poststelle entdeckt. Am Nachmittag hatte es noch geheißen, in dem Umschlag habe explosionsfähiges Material gesteckt. Der genaue Inhalt des Briefes ist nach Angaben des Bundeskriminalamtes noch unklar. Die Ermittlungen seien im Gange, sagte eine Sprecherin.
Fall erinnert an Merkel-Paketbombe
Im November 2010 war im deutschen Bundeskanzleramt ein aus Griechenland stammendes Paket mit Sprengstoff entdeckt und unschädlich gemacht worden. Die Paketbombe war damals an Kanzlerin Angela Merkel persönlich gerichtet gewesen. Verletzt wurde niemand.
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