Spätabends spürt und riecht man ihn schon, den Winter – und bald rasseln auch wieder die Ketten und die gruseligen Gestalten der Unterwelt gesellen sich wieder zu uns. Was es mit dem alten Brauch der Krampusse auf sich hat, wie sie sich von den zotteligen Perchten unterscheiden und wo Sie sie treffen können, lesen Sie hier.
Der Krampus – abgeleitet vom mittelhochdeutschen Begriff „Kramp“ (Krallen) – wurde eigentlich erst um das Jahr 1700 als Diener an die Seite des Heiligen Nikolaus gestellt. Während sein edler, gutmütiger Herr die Kinder anhand seiner ganzjährigen Mitschrift in seinem goldenen Buch lobt, ist sein zotteliger Geselle für die Bestrafung der unartigen Mädchen und Buben zuständig. Früher wurden die besonders schlimmen Kinder in die Butte am Rücken gesteckt, bis zur Ortsgrenze mitgenommen und dort wieder freigelassen. Heutzutage beschränkt sich der Krampus auf ein paar „sanfte“ Schläge mit der Rute.
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