Seit drei Jahren ist „Die Giovanni Zarrella Show“ ein Fixpunkt am Fernsehhimmel des ZDF-Hauptabendprogramms. Kritischen Stimmen kontert der Moderator mittlerweile mit Routine und Gelassenheit.
Zugegeben – das Original zu übertreffen, war nicht leicht. Als Sänger und Fernsehmoderator Giovanni Zarrella 2021 erstmals seine Show ausstrahlte, trat er in die großen Fußstapfen von Carmen Nebel, die ihrerseits 83 Episoden lang das Schlagerpublikum begeisterte. Morgen (ZDF, 20.15 Uhr) geht „Die Giovanni Zarrella Show“ bereits das 13. Mal über die Bühne. Trotz des Erfolgs mokieren sich viele darüber, dass er ständig dieselben Gäste hätte. Schlager-Legende Roland Kaiser, Maite Kelly oder Marianne Rosenberg sind freilich Wiederholungstäter – so manch anderer Künstler fühlt sich dafür unterrepräsentiert.
Der 46-jährige Showmaster hat längst mit Kritik leben gelernt, wie er der „Krone“ einst im Interview verriet. „Ich habe heute zu 100 Prozent akzeptiert, dass Kritik Teil meiner Arbeit ist. Was in meiner Arbeitswelt passiert, wird jeden Tag medial begleitet. Es ist interessant, aber auch widersprüchlich. Heute weiß ich, dass das ein Teil des Spiels ist. Wenn daheim das Garagentor zu meiner Einfahrt zugeht, ist mir das da draußen alles egal.“
Das Publikum ist von der Hauptabendshow ungebrochen begeistert. Die Fernsehquoten pendeln sich im Drei-Millionen-Bereich ein und die Show wurde bereits zweimal für den „Deutschen Fernsehpreis“ nominiert – allen Unkenrufen zum Trotz.
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