Die Bezirkshauptmannschaft Rohrbach hätte rascher reagieren und Roland Drexler entwaffnen sollen und können – diesem Vorwurf seitens des Landesjägermeisters Herbert Sieghartsleitner tritt der Rohrbacher Bezirkshauptmann Valentin Pühringer entgegen.
Herr Bezirkshauptmann, was sagen Sie zu den Vorhaltungen, die Behörde habe Meldungen zu lax verwertet?
Ich kann es Ihnen ganz genau sagen. Es gab Anzeigen gegen den Betreffenden im Jahr 2022, 2023 und heuer zwei. Es ging immer um Fütterungen oder verbotene Kirrungen. 2023 war es nachweislich ein anderer Jäger, 2022 und 2024 gab es jeweils eine Strafe. Die zuletzt eingebrachten Anzeigen werden aus verständlichen Gründen nicht weiter bearbeitet.
Aber die Jagdkarte wurde deshalb nie entzogen.
Es wird nicht bei jeder Verfehlung nach dem Jagdrecht gleich die Jagdkarte abgenommen.
In welchen Fällen wird diese entzogen?
Bei massiven Übertretungen, etwa Wildern, oder nicht waidgerechter Behandlung von Wild.
Aber draußen in Altenfelden wird erzählt, dass Roland Drexler Katzen gefangen, gequält und getötet haben soll. Auch das Auslegen von Fallen oder von Gift wird berichtet.
Wie schon der Landesjägermeister auch sagte, kommt im Nachhinein immer mehr zutage. Doch diese Aussagen sind für die rechtliche Beurteilung nicht relevant. Relevant sind nur Informationen, die zeitgerecht und direkt bei uns angezeigt werden.
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