Wenn die Innenstadt zur Protestzone wird, bricht das Geschäft von Babsi Löwe ein. Sie fordert mehr Unterstützung von der Stadt.
Mit Herausforderungen konfrontiert sehen sich Geschäftstreibende in der Innenstadt – jedoch weniger wegen des Klientels, sondern vielmehr aufgrund der zahlreichen Demonstrationen, die regelmäßig stattfinden.
„Donnerstags und samstags, sobald die Demos starten, bricht das Geschäft ein“, erzählt Babsi Löwe, die seit 33 Jahren das Modegeschäft „Bettina Fashion“ in der Operngasse führt. Der Lärm und die Einschränkungen durch die Kundgebungen führen dazu, dass viele Wiener den 1. Bezirk meiden, besonders an Samstagen, dem traditionell stärksten Einkaufstag.
Kunden fühlen sich beim Einkaufen gestört
Löwe, deren Boutique Mode im mittleren Preissegment anbietet und sowohl bei Wienern als auch Touristen beliebt ist, verzeichnet einen deutlichen Rückgang der Kundenzahlen. Die Stimmung vor Ort sei zunehmend angespannt, und die Kunden fühlen sich nicht mehr wohl in der City.
Die Stadtregierung hat es verabsäumt, den Handel ausreichend vor den negativen Folgen der Demos zu schützen.
Geschäftsinhaberin Babsi Löwe
Besonders das bevorstehende Weihnachtsgeschäft bereitet der Geschäftsfrau Sorgen, da sie hier mit weiteren Umsatzeinbußen rechnet.
„Die Stadtregierung hat es verabsäumt, den Handel ausreichend vor den negativen Folgen der Demos zu schützen“, kritisiert sie. Angesichts der ohnehin schwierigen Zeiten für den Einzelhandel fühlt sie sich im Stich gelassen.
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