Der KI-Pionier OpenAI steht offenbar vor einer grundlegenden Umstrukturierung. Einem Bericht zufolge soll der ChatGPT-Entwickler erste Gespräche mit dem kalifornischen Justizminister über eine Umwandlung in ein gewinnorientiertes Unternehmen führen.
Das meldete die Agentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. OpenAI und das kalifornische Justizministerium reagierten zunächst nicht auf Anfragen von Reuters.
Die Nachrichtenagentur meldete bereits im September, dass der Microsoft-Partner daran arbeitet, sein Kerngeschäft in ein gewinnorientiertes Unternehmen umzustrukturieren, das nicht mehr von seinem gemeinnützigen Vorstand geleitet wird. Die gemeinnützige Organisation OpenAI solle jedoch bestehen bleiben und eine Minderheitsbeteiligung an dem gewinnorientierten Unternehmen halten, so Insider damals.
157 Milliarden Dollar schwer
Der Schritt würde für das 2015 als gemeinnütziges Forschungslabor für Künstliche Intelligenz gegründete Unternehmen eine drastische Kehrtwende in der Führungsstruktur bedeuten. Allerdings würde es das Start-up von Sam Altman für Investoren attraktiver machen: Im vergangenen Monat schloss der ChatGPT-Hersteller eine Finanzierungsrunde in Höhe von 6,6 Milliarden Dollar ab, wodurch das Unternehmen mit 157 Milliarden Dollar bewertet und seine Position als eines der wertvollsten Privatunternehmen der Welt gefestigt wurde.
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