Donald Trump oder Kamala Harris – wer zieht in das Weiße Haus ein? Das Präsidentschaftsduell in Nordamerika, das auf die Zielgeraden biegt, verfolgen auch Oberösterreichs Firmen gespannt. Nach Deutschland und noch vor Italien sind die USA der zweitwichtigste Exportmarkt für Betriebe aus dem Land ob der Enns.
Auf den Außenflächen laufen Asphaltierungsarbeiten, drinnen wird an der Elektrik gearbeitet; mit der Lieferung einer CNC-Maschine nimmt die Produktion Formen an: In Rock Hill im US-Bundesstaat South Carolina baut die Stiwa ihren Standort neu.
Von der Stiwa bis hin zu Rosenbauer
„Ein wichtiger Meilenstein“, betonte Chef Peter Sticht im Vorjahr beim Spatenstich mit Oberösterreichs Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner. Die Investition des Automatisierungsspezialisten ist nur eine von vielen, die heimische Firmen in Nordamerika tätigen. So blätterte etwa Feuerwehrausstatter Rosenbauer 80 Millionen US-Dollar hin, um sich vor zwei Jahren die letzten 25 % an seiner US-Tochterfirma zu sichern und als Alleineigentümer jetzt Vollgas zu geben.
Wenn nun im US-Präsidentschaftswahlkampf die Entscheidung näher rückt, blicken viele Manager gespannt über den großen Teich.
Welche Erwartungen Doris Hummer hat? „Die USA sind nach Deutschland unser größter Exportmarkt und noch immer eine globale Wirtschaftslokomotive. Als solche hat sie sich in den vergangenen Jahren erstaunlich robust entwickelt und ich gehe davon aus, dass das unabhängig vom künftigen Staatsoberhaupt weiterhin so sein wird“, sagt die Präsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich.
Hummer ist überzeugt: „Die Chancen werden für heimische Unternehmen weiterhin da sein.“ Der Wert der oberösterreichischen Exporte in die USA betrug im Vorjahr rund 4,1 Milliarden Euro.
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