Simmerings Badminton-Coach Manuel Rösler lieferte sich vor einer Woche mit unerträglichen Schmerzen per Taxi selbst ins Krankenhaus ein: Blinddarm-Entzündung! Nur eine Woche nach der Operation saß er gestern beim 6:2-Sieg von WAT Simmering in der Bundesliga gegen Ohlsdorf wieder auf der Trainerbank.
„Ich war in meinem Leben noch nie im Krankenhaus, außer bei der Geburt“, ist Manuel Rösler schon wieder zu Scherzen aufgelegt. Dabei erlebte Simmerings „Mister Badminton“ Freitag vor einer Woche qualvolle Stunden. Am Weg zum Kaffeehaus stellten sich plötzlich unfassbare Schmerzen im Bauchraum ein. „Da war mir schnell klar, dass ich Hilfe brauche“, setzte er sich ins nächste Taxi und fuhr kurzerhand ins AKH.
Dort wurde eine akute Blinddarmentzündung diagnostiziert, Rösler anschließend ins Krankenhaus Göttlicher Heiland überstellt und dort operiert. „Ich bin noch in der Nacht operiert worden, war dann zwei Tage im Spital. Alles hat reibungslos geklappt und ich habe mich gut aufgehoben gefühlt“, schildert der Coach.
„Fast noch schlimmer als die Schmerzen war aber, dass ich die Situation nicht kontrollieren konnte“, hatte der selbst ernannte „Kontrollfreak“ großen Respekt vor der Narkose.
Eine Woche lang erholte er sich danach zu Hause. „Ich konnte aber nicht viel machen. Der Essenslieferant musste mir das Sackerl sogar bis in die Küche tragen, da ich es nicht aufheben konnte.“ Trotz allem war Rösler beim Bundesliga-Duell von WAT Simmering gegen Ohlsdorf am Sonntag wieder auf der Trainerbank. Und erlebte einen 6:2-Heimsieg seiner Schützlinge. Das wohl beste Heilmittel.
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