Eine repräsentative Umfrage hat dieser Tage ergeben, dass 70 Prozent der Österreicher unsere historisch gewachsene Identität in hohem Maße gefährdet sehen. Und zwar in erster Linie durch die Migration der letzten Jahre. Auftraggeber dieser Erhebung waren nun keineswegs irgendwelche ausländerfeindlichen Kreise oder gar die Freiheitlichen, sondern der diesbezüglich absolut unverdächtige Integrationsfond.
EINERSEITS ist es ja völlig logisch, dass sich bei einem Bevölkerungsanteil von gut einem Viertel mit Migrationshintergrund – Tendenz rasch steigend – die Gesellschaft und deren kulturelle Identität massiv verändern.
ANDERERSEITS ist die Sorge der „einheimischen“ – oder muss man politisch korrekt sagen „autochthonen“ – Bevölkerung nur allzu berechtigt. Die Schulen, insbesondere in der Bundeshauptstadt, sind voll mit Kindern ohne Deutschkenntnisse. Das Straßenbild unserer Städte wird zunehmend geprägt von voll verschleierten Frauen und schwarzbärtigen jungen Männern. Der Islam hat bald mehr Gläubige aufzuweisen als die katholische Kirche. Unsere Sozialsysteme werden von Hunderttausenden Menschen belastet, die niemals in diese eingezahlt haben. Und die Kriminalstatistik zeigt, wohin das alles führt.
Dieselbe Umfrage zeigt nun, dass die Menschen angesichts dieser Gefahren so etwas wie einen festen Anker suchen: Wohl deshalb erfreuen sich die Begriffe „Heimat“ und „Österreich“ der größten Zustimmung.
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