"Osterausflug"
I: Familie versteckt zwölf Goldbarren unter Autositz
Die Beamten hatten das Auto am Sonntag in Fahrtrichtung Schweiz eigentlich bloß zu einer Routinekontrolle angehalten. Die Szene habe zunächst "wie ein gewöhnlicher Familienausflug an Ostern" gewirkt, hieß es in der Mitteilung. Der Fahrer, seine Ehefrau und die drei Kinder hätten aber zunehmend nervös agiert und auch nur ausweichende Antworten geliefert, woraufhin die Beamten misstrauisch wurden.
Goldbarren in Geheimfächern versteckt
Bei einer gründlichen Untersuchung des Wagens stießen die Polizisten schließlich in zwei Geheimfächern auf die wertvolle, nicht deklarierte Fracht. Auf Videoaufnahmen der Finanzpolizei im norditalienischen Ponte Chiasso waren gleich zwölf mit Klebeband und alten Zeitungen umwickelte Goldbarren zu sehen.
Der 53-jährige Fahrer des Wagens, ein in der Schweiz gemeldeter Italiener, konnte nach Polizeiangaben "keine Erklärung zu der großen Menge Edelmetall bieten oder dessen legale Herkunft nachweisen". Gegen den Rechtsvertreter einer schweizerischen Firma wird nun wegen des Verdachts auf Geldwäsche ermittelt. Das Gold wurde konfisziert. Woher die Barren stammen, wird noch untersucht.
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