Schnell die Waschmaschine einschalten und den E-Herd anwerfen, wenn der Strom gerade billig ist: Das soll auch in Salzburg in den nächsten Jahren Realität werden.
Rund 280 Experten aus ganz Österreich diskutieren gerade bei der Energietechnik-Tagung in Salzburg und blicken in die Zukunft. „Derselbe Stromtarif rund um die Uhr wird nicht mehr darstellbar sein“, so Herwig Struber, Vorstand der Salzburg AG.
Es kommt ein dynamisches Tarifmodell mit stündlich wechselnden Preisen. In der besten Zeit soll Strom dann quasi zum Nulltarif fließen. „Energie muss leistbar und verfügbar sein“, so Struber. Der Zeithorizont dafür: „In den nächsten Jahren.“
Jetzt muss aber erst einmal in den Netzausbau investiert werden. In den letzten 15 Jahren wurden in Österreich 30.000 Kilometer zusätzliche Leitungen verlegt. Für den Ausbau von PV-Anlagen brauche es überlegte Konzepte. Zum Geschäftsmodell für Private sollen sie nicht werden.
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