Mit 2:1 gegen Bürmoos stößt „graue Maus“ Siezenheim in der Salzburger Liga weiter vor. Der Trainer hofft, dass das traditionelle Formtief schon überwunden ist.
Obwohl die Sorgenfalten ob der Ausfälle in der Offensive immer tiefer werden, bleibt Salzburger Liga-Klub Siezenheim weiter auf Kurs. Sieben Spiele ist die „graue Maus“ bereits unbesiegt, klopft am oberen Drittel der Liga an.
Beim 2:1 gegen Bürmoos schickte Coach Peter Urbanek eben die gelernten zentralen Mittelfeldspieler Patrick Mayer und Daniel Jezercic in den Sturm – beide trafen! Dabei fehlte mit Ex-Profi Philipp Sturm der beste Spieler erkrankt. „Unsere Ideen fruchten im Moment“, resümierte der Betreuer, der selbst erstmals mit der Ampelkarte wegen Kritik vom Feld flog.
Ob dieser Lauf zu prolongieren ist? Die Topteams kommen erst zum Frühjahrsstart, aber: Seit dem Aufstieg 2020 endete noch jeder Herbst mit einem Tief. Den „Rekord“ gab’s im Vorjahr mit fünf Spielen ohne Sieg am Ende. Warum das heuer nicht passiert? „Wir hatten ja zu Beginn vier Niederlagen“, weiß Urbanek.
Dahinter reihen sich Teams ein, die ebenso im Einsatz waren. Thalgau rettete ein 3:3 gegen Straßwalchen. Just Kreuzer, dem die Gäste zuvor eine Tätlichkeit angekreidet hatten, glich im Finish per Volley noch aus. „Es war mehr drin, aber das Remis ist gerecht“, fanden Hausherren-Coach Tomo Jonjic und Gegenüber Berni Huber-Rieder unisono.
Ebenso 3:3 endete das Duell Golling gegen Anif. Die Hausherren lagen 3:1 vorne, gaben den Vorsprung noch aus der Hand – Sparber traf diesmal doppelt. „Wir waren erst in Unterzahl von der Moral her top. Ab da war’s dann auch verdient“, fand Anif-Coach Tom Eder.
„Meisterfeier“ mit Sieg
Eugendorf ließ seinen Anhang anlässlich des Wiedersehens der Meistertruppe von 2013 zum Bratlessen jubeln, bog ersatzgeschwächte Bramberger in einer rassigen Partie mit 3:1und schloss tabellarisch zu den Pinzgauern auf.
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