Das gab es in dieser Saison noch nie! Kein einziges der Ländle-Teams in der Regionalliga West musste in Runde sieben mit einer Niederlage vom Platz. Dornbirn und Hohenems retteten sich ihren Punkt in allerletzter Minute.
Runde elf in der Westliga war eine sehr erfolgreiche aus Vorarlberg-Sicht. Denn die Ländle-Klubs feierten Premiere – erstmals in der laufenden Saison setzte es in einer Runde keine einzige Pleite.
Die Rothosen waren Spitzenreiter Imst daheim ebenbürtig. Vergaben aber – wie auch die Tiroler – haufenweise Topchancen. Der Leader kam nach einem Gestocher im FCD-Strafraum zur 1:0-Führung. Die glich Dornbirn noch aus, aber wirklich in allerletzter Sekunde – der gerade eingewechselte Ben Brzaj köpfte in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 1:1 ein, danach pfiff Schiedsrichter Peitler ab.
Hohenems war gegen Aufsteiger Kuchl lange im Hintertreffen. Aber auch den Grafenstädtern umschifften die Niederlage kurz vor Ende – Decio Neto traf in der sechsten Minute der Nachspielzeit.
Juniors mit Moral
Die Altacher Juniors lieferten sich einen heißen Kampf mit St. Johann, gerieten gegen die Defensivkünstler zweimal in Rückstand, glichen zweimal aus. „Lieber wäre uns ein Dreier gewesen, aber wenn man zweimal hinten liegt muss man auch mal zufrieden sein“, meinte Sportchef Markus Podhradsky.
Lunte gerochen hat jetzt Röthis. Nachdem die Vorderländer am letzten Spieltag in Kitzbühel den ersten Saisonsieg gefeiert hatten, legte die Özkan-Truppe nun gegen Wals-Grünau nach – 2:1, Topscorer Arbnor Rexhai traf doppelt.
Auch Lauterach durfte sich in Kufstein Hoffnungen auf einen Sieg machen – kassierte aber in der siebten Minute der Nachspielzeit noch den Ausgleich.
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