Wohnheim evakuiert
Selbstmord deckt geplanten Amoklauf an US-Uni auf
Kurz zuvor hatte Seevakumaran den Feueralarm ausgelöst. Die Polizei geht davon aus, dass es Teil des Plans war, möglichst viele in Panik geratene Menschen auf dem Campus vor sich zu haben, um auf diese Jagd zu machen. Die Ermittler fanden neben einer Tasche mit Sprengstoff, der Faustfeuerwaffe, mit der sich der 30-Jährige offenbar selbst getötet hatte, auch ein Sturmgewehr und eine große Menge an Munition.
Polizei: "Notizen deuten auf lange geplante Tat hin"
"Wir fanden auch einige Notizen, die auf eine lange geplante Tat hindeuten", erklärte Richard Beary, der Leiter der Campus-eigenen Polizei gegenüber dem Nachrichtensender CNN. Der Amoklauf dürfte laut Beary im Februar geplant worden sein, die vom 30-Jährigen getätigten Waffenkäufe deuten auf diesen Verdacht hin. Die Bomben sollen vom Toten selbst zusammengebaut worden sein. Diese wurden aber als eher harmlos bezeichnet.
Während des Einsatzes musste das Wohnheim, das rund 500 Studenten eine Unterkunft bietet, evakuiert werden. Die Evakuierten mussten stundenlang auf dem Campus in Decken gehüllt warten. Rettungskräfte und Uni-Personal versorgte die Studenten mit Essen und Trinken.
Motive derzeit unklar
Die Hintergründe der geplanten Tat sind derzeit unbekannt. Es wird berichtet, dass der Mann während seiner Studienzeit zwar sehr wenige Freunde und Sozialkonakte gepflegt hatte, doch nie mit aggressivem Verhalten aufgefallen sei.
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