Enorme Nachfrage
Carolabrücke-Teile werden als Souvenir verkauft
Kleine Trümmerteile von der teilweise eingestürzten Carolabrücke sind ein begehrtes Souvenir geworden. Ein Geschenkladen in Dresden hat als Reaktion darauf mit einer guten Geschäftsidee auf sich aufmerksam gemacht.
Die Idee dazu war inspiriert von Souvenirs mit Trümmersteinen der Dresdner Frauenkirche oder der Berliner Mauer – und zunächst ein Versuch. „Der stieß dann aber auf unheimliche Resonanz“, sagt Torsten Daae, einer der Geschäftsführer des Geschenkladens catapult. Online war die erste Charge laut Daae umgehend ausverkauft.
„Momentan ist es vergriffen.“ Dabei gebe es zahlreiche Bestellungen, vor allem aus Dresden und dem Umland, aber auch aus Wien. „Die Nachfrage übersteigt das Angebot“. An einer Lösung wird laut Daae gearbeitet.
Manche Teile werden recycelt
Das Unternehmen, das mit Abbruch und Entsorgung an der am 11. September zum Teil eingestürzten Carolabrücke beauftragt ist, hat den umtriebigen Ladenbesitzern einen der Betonklötze vom zuerst geborgenen Teil zur Verfügung gestellt. Zerkleinern und waschen müssen sie es selbst, sagte ein Firmensprecher. Aus den Carolabrücke-Trümmern und Schüttgut, das in den nächsten Wochen noch durch den Abriss anfällt, wird Betonrecyclingmaterial für die Grundierung im Straßenbau.










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