Wie tierisch-herzlich ist das: Ehe Trainer Gerald Scheiblehner seinen Profis am Samstag den „Beißbefehl“ fürs Spiel in Tirol erteilt, besuchte der FC Blau-Weiß anlässlich des Welttierschutztages das Linzer Tierheim, überreichte Futterspenden und schloss eine Partnerschaft für Hündin Kaija ab. Wuff!
„Knurr“, heißt es dagegen vorm heutigen Spiel in Tirol, bei dem sich die Abkürzung vom Namen des Gegners für die Blau-Weißen jedoch eher so liest:
…W wie Warnung.
…S wie Sieg(los).
…G wie Gegensätze.
Weil das der dritte Gegner in dieser Bundesliga-Saison ist, gegen den BW Linz zumindest in puncto Kadermarktwert-Vergleich von der Papierform eher Favorit ist. Doch: Im Gegensatz zu den Partien gegen die finanziell übermächtigen Klubs wie Austria (1:0), Rapid (3:0), LASK (1:0) und Altach (1:0), ging es Blau-Weiß nach diesen Spielen bezüglich der Punkteausbeute immer eher ein wenig hundeelend:
Gegen Mannschaften, die selbst das Spiel machen wollen, tun wir uns leichter.
FC-Blau-Weiß-Trainer Gerald Scheiblehner
Beim GAK gab’s ein 2:2, bei Klagenfurt wurde 1:3 verloren. „Ich sehe das trotzdem ein wenig anders“, entgegnet Gerald Scheiblehner: „Beim GAK hatten wir 2:0 geführt, in Kärnten sehr früh einen ungerechtfertigten Ausschluss und dann trotzdem erst sehr spät das 1:2 kassiert!“ Dennoch gibt der Trainer auch zu: „Gegen Mannschaften, die selbst das Spiel machen wollen, tun wir uns leichter!“ Trotzdem soll heute ein Sieg her – endlich auch einer gegen einen Underdog!
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