Nach Baustopp

Kraftwerk Stegenwald soll pünktlich fertig werden

Salzburg
04.10.2024 07:00
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Das Landesverwaltungsgericht erlaubte nun den Weiterbau wegen „Gefahr in Verzug“. Es kam beim Hochwasser bereits zu Schäden. Der geplante Fertigstellungstermin Mitte 2025 soll halten.

Seit gestern, Donnerstag, können die Arbeiten für das Kraftwerk Stegenwald an der Salzach im Pongau fortgesetzt werden. Das Landesverwaltungsgericht (LVwG) hob die aufschiebende Wirkung einer Beschwerde der Landesumweltanwaltschaft (LUA) auf. Zur Erinnerung: Der Verwaltungsgerichtshof hatte Ende August die naturschutzrechtliche Bewilligung des Baus wegen der Verletzung von Vorschriften aufgehoben.

Nun folgte das LVwG einem Antrag der beiden Partner des 100-Millionen-Euro-Projekts Verbund und Salzburg AG. Das ist noch keine inhaltliche Entscheidung über die Beschwerde, die Bauarbeiten können aber fortgesetzt werden. Wie berichtet, reichte die LUA Beschwerde ein, weil nicht ausreichend festgestellt worden sei, ob der Lebensraum mehrerer Tierarten, etwa der Haselmaus, vom Kraftwerksbau betroffen sei.

Das Hochwasser führte bereits zu Uferanbrüchen
Vom Baustopp betroffen waren aber ohnehin nur die Arbeiten für den Naturschutz wie Schotterinseln oder Fischwanderhilfen. Die Arbeiten am Krafthaus gingen unvermindert weiter. Deshalb rechnet man beim Verbund auch damit, dass das Kraftwerk wie geplant Mitte 2025 ans Netz gehen kann.

Die jetzige Entscheidung des Gerichts erfolgte wegen „Gefahr in Verzug“. Denn durch das Hochwasser im September habe es bereits Uferanbrüche im Nahbereich der Bahngleise und der Bundesstraße gegeben, die nun aus Sicherheitsgründen sowie ökologisch saniert werden können.

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