Land, Wirtschaftsexperten, Gemeinde- und Tourismusvertretern haben für die Region Hermagor-Pressegger See einen „Masterplan“ ausgearbeitet. Als Wegweiser für die zukünftige Entwicklung, wie es heißt.
Die Region Hermagor-Pressegger See ist nicht nur in den Wintermonaten ein beliebtes Ziel für Touristen, sondern auch immer mehr Sommerfrischler genießen die einmalige Bergwelt des Gailtales. Aber sich auf den Lorbeeren ausruhen, möchte und kann die Tourismusregion nicht.
Genau aus diesem Grund wurde von Land, Wirtschaftsexperten, Gemeinde- und Tourismusvertretern ein eigener Masterplan erarbeitet. „Das ist nicht nur ein Dokument, sondern ein zentraler Leitfaden für unsere zukünftige Entwicklung“, sagt Hermagors Bürgermeister Leopold Astner, der mit dem Masterplan auch auf die Bedürfnisse der Gailtaler eingehen möchte.
Leitlinien für neue Projekte
Inhaltlich baut dieser neue Wegweiser auf touristische Entwicklungszonen unterschiedlicher Intensität, eigene Leitlinien für neue Projekte, Integration von ökologischen, ökonomischen und sozio-kulturellen Aspekten auf. „Damit haben wir jetzt eine solide Grundlage, um den Tourismus in unserer Region zukunftsfähig zu machen“, ergänzt Hans Steinwender, Tourismusobmann der Region Hermagor-Presseggersee.
Die Säulen des Tourismusplanes sollen auch in das Örtliche Entwicklungskonzept einfließen. „Der Masterplan ermöglicht uns, unsere Region auf eine nachhaltige Art und Weise weiterzuentwickeln und zu verändern“, sagt Hermagors Gemeindechef.
Ehrgeizige Ziele
Mit dem neuen Masterplan haben Tourismusakteure ein äußerst ehrgeiziges Ziel vor Augen: „Die Region Hermagor als führende Destination für nachhaltigen Tourismus in Österreich zu positionieren.“ Immerhin würde es nicht nur um Nächtigungszahlen gehen, sondern auch um den respektvollen Umgang mit der Umwelt und den zahlreichen Arbeitsplätzen, die am Tourismus hängen.
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