Das muss für den Lenker eines Kleintransporters ein wahrer Horror gewesen sein: Rund eine Stunde lang war der Mann auf der A25 bei Marchtrenk (OÖ) schwer verletzt in der völlig demolierten Fahrerkabine seines Transporters eingeklemmt gewesen. Der Notarzt reichte Medikamente ins Unfallwrack.
„Es hat wie ein Schlachtfeld ausgesehen“, berichtet Einsatzleiter Thomas Fraungruber von der FF Marchtrenk über das Bild, das sich seinem Team am Mittwoch gegen 12.30 Uhr auf der Welser Autobahn bot. Ein Kleintransporter war kurz vor der Ausfahrt Marchtrenk West auf einen Lastwagen aufgefahren, vermutlich, weil er den langsamer werdenden Verkehr übersehen hatte. Der Crash war derart heftig, dass der Lenker – ein 22-jähriger Rumäne, wie später bekannt wurde – in seiner völlig demolierten Fahrerkabine eingeklemmt wurde, auch Betriebsmittel liefen aus.
Schwierige Bergung
„Nach unserem Eintreffen haben wir 45 Minuten bis eine Stunde gebraucht, um den Lenker zu befreien“, sagt Feuerwehr-Kommandant Fraungruber. „Wir haben uns mit der Exekutive und der Rettung abgesprochen und einmal einen Zugang zum Patienten geschaffen, indem wir die Fahrertüre weggeschnitten haben. Dann hat der Notarzt Medikamente verabreicht.“
Es hat wie ein Schlachtfeld ausgesehen. Nach unserem Eintreffen haben wir 45 Minuten bis eine Stunde gebraucht, um den Lenker zu befreien.
Einsatzleiter Thomas Fraungruber, FF Marchtrenk
Autobahn zwei Stunden gesperrt
Fraungruber und seinen Kameraden gelang es schließlich, die Fahrerkabine mit Zylindern so weit aufzudrücken, dass der schwer verletzte 22-Jährige aus dem Unfallwrack befreit und ins Krankenhaus eingeliefert werden konnte.
Nach dem schlimmen Unfall war die A25 in in Fahrtrichtung Knoten Wels zwei Stunden lang gesperrt.
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