Gar nicht so fromm! KAC-Bomber Mathias From schießt die Gegner k.o. – schon fünf Tore in drei Partien, dazu hat der Däne den entscheidenden Penalty gegen Salzburg verwertet. Er ist pfeilschnell, torgefährlich und groß, erinnert an den jungen Nick Petersen.
Mathias From ist beim KAC so richtig angekommen. In drei Meisterschaftsspielen kommt der Däne mit seinem „Doppelpack“ beim 5:0 in Linz auf fünf Toren, dazu verwertete der 26-jährige Stürmer auch noch den entscheidenden Penalty beim 4:3-Sieg im Shootout gegen Salzburg. Er ist vorm Tor einfach gnadenlos. Die Konkurrenz zittert schon.
Von Boss Pilloni ausgegraben
Wo hat KAC-Boss Oliver Pilloni das Juwel hergezaubert? Da gehört viel Mumm dazu, nach den Abgängen von Haudum, Ganahl und Kraus auf einen unbekannten Dänen zu setzen – und kein Ass aus Übersee, Finnland oder Schweden zu holen.
From ist ein Typ wie der junge Nick Petersen. Technisch sehr gut, extrem torgefährlich, nur noch schneller. „Er ist ja dänischer Teamspieler, wurde 2015 von Chicago in Runde fünf gedraftet. „Ich verfolge ihn schon länger“, gesteht Pilloni. „Wir wollten unser Team jünger und schneller machen. Da war er meine erste Option.“
Eine echte Rakete
Dann beginnt „Pille“ von seinem 1,84 m-Mann richtig zu schwärmen. „Der ist eine echte Rakete, ist nicht viel langsamer als der Bischofberger. Und wenn einer in einer Saison 43 Tore macht, wie Mathias letztes Jahr in Dänemark – das muss man erst einmal schaffen. Die dänische Liga ist gut.“ Als alles auf From hinwies, holte Oliver weitere Infos von dessen Landsleuten Dahm und Jensen Aabo ein.
Aber der Boss steigt auch gleich auf die Euphoriebremse: „Man darf jetzt nicht glauben, dass das mit den Toren so weiter geht. Er ist keine Maschine.“ Dazu gibt’s auch Dinge, die besser werden müssen. „Defensiv muss sich From sicher steigern, auch bei Systemvorgaben. Aber das weiß er. Dafür sind auch die Trainer da, um mit ihm daran zu arbeiten.“
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