Lisa Gastager hatte den Traum Autorin zu werden schon fast aufgegeben, als eine schicksalhafte Begegnung ihre beruflichen Weichen stellte.
„Rückblickend bin ich schon sehr naiv gewesen“, sagt Autorin Lisa Gastager über ihr erstes Kinderbuch. „Ich habe durch meinen ersten Sohn, der mittlerweile acht Jahre als ist, zu Schreiben begonnen. Eines Tages dachte ich mir, ich schicke diese Geschichten einfach an Verlage. Vielleicht habe ich ja Glück und sie werden veröffentlicht.“
Viele Verlage öffneten Unterlagen nicht einmal
Ganz so einfach ließ sich der Plan der 42-Jährigen aber nicht in die Tat umsetzen. Mindestens zehn Verlage schrieb sie an, nicht einmal eine Handvoll öffnete Ihre Unterlagen überhaupt.
Erst eine schicksalhafte Begegnung brachte die Wendung. Gastager stolperte über einen Wanderführer, der den gleichen Buchtitel hatte, wie ihre Geschichtensammlung. Sie kontaktierte den Agenten des Autors. Er wurde neugierig, wollte die Geschichten der Dreifach-Mama lesen und bot ihr an, beim Einstieg als professionelle Autorin zu helfen.
„Dann ging es schnell voran. über den Verlag haben wir mit Monika Suska eine wunderbare Illustratorin gefunden“, sagt Lisa Gastager. Geworden ist daraus das Bilderbuch mit dem Titel „Stöcke, Stöcke, Stöcke“, das die Geschichte des kleinen Igels Fin erzählt. Viel braucht der Hauptakteur der gereimten Geschichte nicht, um glücklich zu sein. Ein paar Stöcke vom letzten Waldspaziergang reichen für ihn und seine Freunde schon aus, um glücklich zu sein.
„Ich habe mich für diese Geschichte in die Perspektive meines Sohnes versetzt. Der hat nämlich auch so eine Sammelleidenschaft und kann sich an den einfachsten Dingen erfreuen.“
Das Bilderbuch zum Vorlesen ab 3 Jahren ist im Magellan-Verlag erschienen und ab sofort erhältlich.
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