Gemeinsam mit ÖVP-Spitzenkandidat und Landeshauptmann Markus Wallner sowie ÖVP-Landesrat Marco Tittler ist AK-Präsident Bernhard Heinzle auf einem Bild der jüngsten Ausgabe der AK-Zeitung zu sehen. Das geht gar nicht, empört sich die Sozialdemokratin Manuela Auer.
Manuel Auer ist nicht nur AK-Vizepräsidentin, die der Fraktion „Sozialdemokratischer Gewerkschafter“ (FSG) angehört, sondern auch SPÖ-Landtagsabgeordnete. Umso größer ist deshalb der Ärger über jenes Foto, das die aktuelle Ausgabe der AK-Mitgliederzeitung ziert. Zu sehen ist dort AK-Präsident Bernhard Heinzle, der gemeinsam mit ÖVP-Landeshauptmann Markus Wallner und ÖVP Landesrat Marco Tittler posiert.
„Das erweckt den Eindruck von parteipolitischer Einflussnahme auf Kosten der Glaubwürdigkeit der Arbeiterkammer. Dieses Verhalten ist ein massiver Vertrauensbruch gegenüber den Mitgliedern und stellt eine grobe Verletzung der Überparteilichkeit der Arbeiterkammer dar“, ärgert sich Auer.
Es sei nicht hinnehmbar, dass der Präsident einer solch wichtigen Institution wenige Tage vor einer Wahl auf so platte Art Wahlwerbung für seine Partei macht. Auch das begleitende Thema des Artikels zum Titelbild werde von der umstrittenen Bildwahl überschattet. Heinzle, der selbst ÖVP-Mitglied ist und der Fraktion „Christlicher Gewerkschafter“ (FCG) angehört, müsse sich nicht wundern, wenn aufgrund solcher Aktionen die Unabhängigkeit der Arbeiterkammer infrage gestellt werde. Traurig sei vor allem auch, dass er damit dem Ansehen der gesamten Institution mit all seinen Beschäftigten schade, meint die Vizepräsidentin.
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