Harris will 2. Debatte

Trump: „Habe zwei hinter mir, es ist zu spät“

Außenpolitik
21.09.2024 22:50
Porträt von krone.at
Von krone.at

US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris hat ihren Rivalen Donald Trump abermals zu einem weiteren TV-Duell herausgefordert. Doch der Republikaner winkt ab.

Der 78-Jährige begründete es während eines Wahlkampfauftritts am Samstag im Bundesstaat North Carolina: „Sie hat an einer Debatte teilgenommen. Ich habe zwei hinter mir. Für eine weitere Debatte ist es zu spät. Ich würde es in vielerlei Hinsicht gerne tun, aber es ist zu spät.“

Handshake vor dem ersten Duell der beiden Präsidentschaftskandidaten
Handshake vor dem ersten Duell der beiden Präsidentschaftskandidaten(Bild: APA/AFP/SAUL LOEB)

Harris hatte ihren republikanischen Rivalen bereits kurz nach ihrer ersten Fernsehdebatte mit Trump am 10. September zu einem zweiten Duell herausgefordert – das der Ex-Präsident jedoch ablehnte. „Es wird keine dritte Debatte geben“, erklärte Trump damals auf seiner Onlineplattform Truth Social – wobei er nicht nur sein Duell gegen Harris, sondern auch jenes mit Präsident Joe Biden am 27. Juni mitzählte, das eine heftige Diskussion über den geistigen Zustand des Amtsinhabers ausgelöst hatte. Als Konsequenz hatte Biden dann auf die erneute Kandidatur verzichtet. 

Laut Umfragen wie auch der überwiegenden Meinung der politischen Kommentatoren hatte Harris die erste Debatte gegen Trump gewonnen. Sie drängte den Republikaner mit zahlreichen gezielten Angriffen in die Defensive. In einer Blitzumfrage des Senders CNN sahen sie 63 Prozent der Befragten als Siegerin, gegenüber 37 Prozent für Trump. Der Ex-Präsident argumentierte dagegen, er habe die Fernsehdebatte gewonnen.

Harris: „Wähler haben sich ein zweites Duell verdient“
„Es wäre ein Novum in der modernen Geschichte, dass es nur eine einzige Debatte bei der Präsidentschaftswahl gibt“, argumentiert nun Harris‘ Wahlkampfteam. Die Wählerinnen und Wähler hätten ein weiteres TV-Duell verdient, um sich ein Bild von den „konkurrierenden Visionen für Amerika“ machen zu können, so die Argumentation.

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