Das „Junge (Landes-)Theater“ tischt Klassiker in kurzweiligen Shortcuts auf. Dieses Mal hat Nele Neitzke die berühmte Lovestory „Romeo & Julia“ in ein pfiffiges Jugendstück gegossen. Und zwei wunderbare Darstellerinnen spielen nicht nur alle Rollen, sondern lüften auch jedes Geheimnis.
Man kann die berühmteste Liebesgeschichte der Welt tatsächlich auf 75 Minuten zurückstutzen – und trotzdem fehlt nichts. Immer bleibt die Liebe verwirrend, interessant, schön, gefährlich – und lustig.
Ein lustiges, kurzweiliges Spiel im Spiel
Denn Gemma Vannuzzi und Alexandra Diana Nedel spielen zunächst „Lehrlinge“ der Veranstaltungstechnik, die sich mit allerlei „Grafflwerk“ auf der Bühne abplagen müssen. Aber warum ist so viel Publikum da, das noch dazu auf „Romeo und Julia“ wartet?
Turbulent und gut zum Anschauen
Weil die beiden Techniklehrlinge das schon 50-mal begleitet haben, können sie es jetzt ja auch spielen. In temporeichen Wechseln teilen sich die beiden Darstellerinnen alle Rollen auf, einfache Requisiten und Kleidungsstücke sowie unterschiedliche Stimmlagen helfen. Ab und zu genügt ein Bart aus Isolierband.
Was genau steckt hinter dem „Unglück“?
Die Inszenierung nimmt sich aber auch Zeit, um das große Unglück der Liebe zwischen Romeo und Julia, die ja nicht sein darf, herauszuarbeiten. Musikzuspielungen aus der Pop- und Schlagerwelt gibt es ebenfalls, Vannuzzi und Nedel sind zudem auch noch die Komponistinnen des Titelliedes „Two Households“.
Viele Geheimnisse um die Schmetterlinge im Bauch werden gelüftet, selbst ausprobieren bleibt dem Publikum ab 13 Jahren freilich nicht erspart.
Das Stück entstand in Kooperation mit Schülerinnen und Schülern der HBLA für Künstlerische Gestaltung Linz.
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