Nach langem Warten nimmt das neue Besucherzentrum im Salzburger Freilichtmuseum nun Form an.
„Wir haben erst Ende März den Spatenstich gehabt, seitdem ist das ruckzuck dahingegangen“, sagt der Direktor des Salzburger Freilichtmuseums, Peter Fritz, stolz und blickt dabei auf das riesige Holzgebäude hinter sich. Am Mittwoch lud das Museum zur Firstfeier des neuen Besucherzentrums, das eine beachtliche Nettogeschossfläche von insgesamt circa 1245 Quadratmetern aufweist.
Lange hatte das Museum auf diesen Tag warten müssen. Die Corona-Pandemie und naturschutzrechtliche Auflagen verzögerten den Baubeginn erheblich. Umso mehr Grund gab es nun, um zu feiern: Noch gerade vor einsetzendem Regen wurde der Richtspruch gesprochen. Danach hieß es für alle am Bauwerk Mitwirkenden ab ins Trockene, zum gemütlichen Beisammensein. „Das Wetter kann uns in den weiteren Bauabschnitten nichts mehr anhaben“, so Fritz.
In den nächsten Monaten erfolgen die Innenausbauarbeiten. Bis zum nächsten Frühjahr soll die Inneneinrichtung komplett sein. Anschließend wird im Sommer und Herbst übersiedelt. Im März 2026 soll das neue Besucherzentrum seine Türen für die Gäste öffnen können. Rund 6,8 Millionen Euro netto wird das Projekt kosten. Die Summe wird vom Land Salzburg getragen.
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