Erst die Lockdowns, die die Geschäfte zum Zusperren zwangen, dann die Teuerung, die für eine allgemeine Konsumzurückhaltung sorgt, die wiederum auch Telefonhersteller emporia trifft. Mit Innovationen trotzen die Linzer einem „super schwierigen Umfeld“. „Scheitern ist keine Option“, sagt Eigentümerin Eveline Pupeter.
Den Notruf-Knopf hatten die Telefone von emporia schon immer, weil er gerade älteren Personen Sicherheit gibt. In der neuen Generation der Smartphones wurde diese Funktion weiterentwickelt: No-Panic-Button heißt der Knopf an der Rückseite des ME.6-Modells, der drei Sekunden gedrückt gehalten werden muss, um den internationalen Notruf 112 zu aktivieren, die eigenen Notfallkontakte anzurufen, die Standortdaten zu übermitteln und um das Smartphone blinken und einen akustischen Alarm von sich geben zu lassen. „Außerdem wird ein Live-Video erstellt“, sagt emporia-Eigentümerin Eveline Pupeter.
„Das wird ein langer Prozess“
Die Entwicklung kommt auch bei der neuen Zielgruppe gut an. Vor einem Jahr hat ja der bislang nur auf Senioren fokussierte Hersteller von Smartphones und Tastentelefonen begonnen, die Menschen ab 45 Jahren zu erobern. Das Fazit? „Da geht nichts von selbst. Das wird ein langer Prozess.“
Die allgemeine Konsumzurückhaltung trifft auch die Linzer. Pupeter spricht von einem „super schwierigen Umfeld“: „Wir haben wie alle anderen zu kämpfen, aber wir halten uns gut über Wasser. Ich sag’ immer: ,Je älter ich werde, umso zacher werde ich‘.“ Nach der Pandemie mit den Lockdowns drückt jetzt die Teuerung auf die Kauflaune.
Künstliche Intelligenz im Einsatz
Pupeter kämpferisch: „Es ist hart und dauert jetzt schon lange, aber Scheitern ist keine Option. Wir haben vier neue Smartphones auf den Markt gebracht, setzen jetzt auch verstärkt auf Künstliche Intelligenz, um präziser, perfekter und besser zu werden.“
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