Darf Austria Klagenfurts Neuzugang Salifou gegen BW Linz als Joker oder sogar vom Start weg ran? Auf jeden Fall gibt es viel Lob von Trainer Peter Pacult: „Nur aufwecken muss ich ihn noch!“ Auch sein Heimatland Togo lockt ihn nun, möchte den 21-Jährigen bei der Afrika-Cup-Quali am 6. und 8. September dabei haben. . .
Neue Besen kehren gut! Das trifft bei Austria Klagenfurt-Neuzugang Dikeni Salifou exakt zu. Ein einziges Training machte der 21-jährige Münchner (der von Werder Bremen ausgeliehen wurde!) nur mit, da durfte er schon beim 5:0-Erfolg im ÖFB-Cup gegen Siegendorf gleich für 32 Minuten reinschnuppern.
Normal brauchen Spieler weitaus länger, um Trainer Peter Pacult zu überzeugen. Salifou hatte einen guten Einstand, bereitete auch das vierte Tor vor. Es ist nun die Frage, ob Pacult seinen neuen Mittelfeldspieler auch am Samstag daheim gegen Blau-Weiß Linz von der Leine lässt. Wieder als Joker oder gar gleich vom Start weg. „Er ist ein talentierter Junge. Man sieht, dass er auch eine gute Ausbildung hat. Nur Temperament muss er am Platz mehr zeigen“, sagt Pacult. „Da werde ich ihn schon aufwecken.“
Salifou fühlt sich in Klagenfurt pudelwohl. „Ich bin happy, dass der Wechsel so problemlos über die Bühne ging. Super ist auch, dass ich von der Mannschaft so toll aufgenommen wurde.“ Klagenfurt hat er aus einem Grund ausgewählt: „Die österreichische Liga hat viel Niveau. Für mich ist es wichtig, Spielzeit zu bekommen – so viel als möglich.“
Der 1,91m große Vollblut-Athlet ist auch aktueller Teamspieler von Togo. Am Mittwoch trudelte in Klagenfurt die Anfrage ein, ihn für die Afrika-Cup-Quali am 6. und 8. September gegen Liberia und Äquatorialguinea abzustellen. Salifou klärt noch ab, ob er fahren muss. „Ich müsste gleich nach dem Match gegen Linz aufbrechen. Ich weiß nicht, ob es klug ist, gleich wieder so weit zu reisen.“
Interesse an Bonnah
Spannend ist auch, was mit Solomon Bonnah noch passieren könnte? Der Flügelflitzer ist ja einer der Top-3-Verdiener bei der Austria, hat aber nie den Sprung zum Stammspieler geschafft. Jetzt soll es zwei Interessenten aus Hollands Top-Liga geben. Für den Deal hat man aber nur noch drei Tage Zeit – in den Niederlanden endet die Übertrittszeit am 2. September.
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