Die Kärntner SPÖ lud zur „Kärnten Konferenz“ in die St. Veiter Blumenhalle und gab sich mit Blick auf die kommenden Wahlen selbstbewusst. Neue Werbesujets wurden vorgestellt, Ex-Klubobmann Herwig Seiser geehrt.
Viel ist derzeit die Rede davon, was die Sozialdemokratie den Menschen noch bieten kann. Die „Kärnten Konferenz“ der SPÖ in der St. Veiter Blumenhalle versuchte, darauf überzeugende Antworten zu geben – ein Thema stand besonders im Fokus: die Leistbarkeit.
Denn viele ächzen unter der Teuerung der vergangenen Jahre – „Trumpflation“ nennt SP-Staatssekretärin Michaela Schmidt diese. „Wir möchten, dass es allen gut geht“, erklärt Landesvize Gaby Schaunig mit Blick auf Bemühungen wie die Wohnbauhilfe. „Es ist so überheblich zu sagen, dass 1000 Euro im Jahr nichts sind.“
Auch Landeshauptmann Daniel Fellner will sich „das nicht schlechtreden lassen“. Und Gastgeber Martin Kulmer, Bürgermeister von St. Veit, betont: „Wir wollen Bildung, das Leben und Wohnen wieder leistbar machen, gleiche Chancen für alle schaffen.“


„Wir“ als Gegenentwurf zu „trennen und spalten“
„Wir müssen das ,Wir‘ wieder stärken“, beruft sich der Landeshauptmann auf den „Auftrag“ des Bundespräsidenten, auf den „Zusammenhalt“ zu schauen. „Aber es gibt eine Partei, die trennt, spaltet, hetzt“, nimmt Fellner die FPÖ ins Visier. „Die Freiheitlichen sind die Freunde von Putin, die Groupies von Orbán, die Fanboys von Trump.“ Er gibt sich kämpferisch: „Es lohnt sich, für die Leute da draußen zu kämpfen.“
So findet sich das Motto auch in neuen Sujets für die Wahl: „Wir für hier“. „Es ist wie ein Gütesiegel, ein Versprechen, dass man sich kümmert“, erklärt Werbeprofi Daniel Pipal. „Ziel ist ein einheitlicher Auftritt.“
Höchste Auszeichnung für Seiser
Im Rahmen der Konferenz wurde dann auch ein SP-Urgestein geehrt. „Er ist ein großartiger Parlamentarier und Freund, ein verlässlicher Sozialdemokrat“, streut Landtagspräsident Andreas Scherwitzl Ex-Klubobmann Herwig Seiser Rosen, der die Viktor-Adler-Plakette erhielt – die höchste SPÖ-Auszeichnung. „Es geht darum, dass man weiterhin um die Demokratie kämpft“, fordert der derart Geehrte mit Blick auf „faschistoide Oligarchen“ und die FPÖ: tosender Applaus – der Kärntner Wahlkampf scheint eröffnet ...
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