Ein Linzer Forscherteam analysierte erfolgreich ein Gestein aus dem Weltall und darf sich über einen wissenschaftlichen Durchbruch freuen. Laut den Experten könnte demnach auch auf Planeten in anderen Sternsystemen Leben entstanden sein.
Für die Entstehung des Leben braucht es Baustoffe des Lebens – wie Aminosäuren und Proteine. Diese wurden bereits auf Meteoriten nachgewiesen. Doch wie sie entstehen können, war strittig. Die Forscher Wolfgang Schöfberger und Lucas Fernández vom Schoefberger Lab am Institut für Organische Chemie der JKU freuen sich nun über einen wissenschaftlichen Durchbruch.
Leben in anderen Sternensystemen
Durch elektrochemische Experimente unter Verwendung eines Meteorits als Katalysator konnten sie nachweisen, dass ein Mineral in einer komplexen Reaktion Ammoniak freisetzt. Das Forscher-Duo analysierte dafür das Gestein des 1969 über Mexiko niedergegangenen Allende-Meteorits.
Die Erkenntnis des Linzer Teams: Im All ist es demnach möglich, dass Eiweißstoffe ohne Mitwirken jeglicher Lebensformen auf Asteroiden, Meteoriten und Kometen entstehen. Durch diesen Mechanismus könnte auch auf Planeten in anderen Sternensystemen Leben entstanden sein.
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