Vor 400 Jahren wurde die heilige Erentrudis zur Stadt- und Landesmutter in Salzburg ernannt. Sie war die erste Äbtissin in Stift Nonnberg. Zu ihrem Gedenken findet von 1. bis 8. September eine Festwoche statt.
Der Festreigen beginnt am 30. Juni mit einem Hochfest, das eine Kryptamesse mit Einzelsegnung und einen Festgottesdienst in der Stiftskirche umfasst.
Im Herbst 2024 folgt eine Festwoche vom 4. bis 8. September, die mit einem Festakt startet und mit einer Prozession und einem Festgottesdienst im Dom endet. Danach wird zu einem Volksfest ins Nonntal eingeladen.
Die Überlieferung besagt, dass die heilige Erentrudis eine tiefe seelische Verbindung zu ihrem Onkel, dem heiligen Rupert, hatte und ihm um 696 in ein fremdes Land folgte, nachdem sie bereits ein klösterliches Leben geführt hatte.
In den ältesten Dokumenten wird sie als „gottgeweiht, Dienerin Christi, Äbtissin“ bezeichnet. Zusammen mit ihren Mitschwestern kümmerte sie sich im frühmittelalterlichen Iuvavum nicht nur um Mission und Gebet, sondern auch um Krankenpflege, Armenfürsorge, Erwachsenenbildung (besonders für Frauen) und die Erziehung von Kindern, insbesondere Mädchen.
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