Was tut Oberösterreich für den Umweltschutz? Kommen die Maßnahmen an? In einem neuen Bericht hat das Umweltressort von Stefan Kaineder (Grüne) jetzt diese Fragen beantwortet.
Die Expertise zeige, dass die Klimakrise in Oberösterreich längst angekommen sei, so Kaineder: „Die globalen Ziele, den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen, sollen auch bei uns spätestens 2040 erreicht werden.“ Er attestiert der Bevölkerung ein vorbildhaftes Engagement, es gelte aber „immer häufigere und spürbare Ereignisse, wie Hochwasserkatastrophen, Hitzetage oder Trockenheit durch Maßnahmen einzudämmen“.
21.000 Quadratmeter werden pro Tag verbaut
Seine Agenda umfasst den Bodenschutz, die Energiewende und die Renaturierung. Laut Kaineder werden in OÖ täglich 21.000 Quadratmeter Boden in Siedlungs-, Verkehrs- und Geschäftsflächen verwandelt. „40% dieser Flächen werden im Durchschnitt versiegelt“, sagt der Landesrat.
Um dem entgegenzuwirken, gibt es seitens des Landes eine Entsiegelungsförderung, die pro Quadratmeter pauschal 30 Euro beträgt. In Sachen Energiewende wirbt er für den Umstieg auf erneuerbare Energie. Kaineder: „Auch die Windkraft ist eine wichtige Säule dafür. Dazu gehört auch, dass endlich die vielen großen Parkplätze im Land zu Sonnenkraftwerken werden“, fordert er.
Der Traun ihre Natürlichkeit zurückgegeben
Punkt 3 umfasst die Renaturierung und den Schutz vor Hochwasser. Konkret nennt Kaineder die Traun, der ein Teil ihrer Natürlichkeit zurückgegeben wurde. So seien in Bad Ischl und in Ebensee abgetrennte Nebenarme wieder geöffnet worden.
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