Motiv weiter unklar
Geiselnehmer von Alabama hatte Bomben im Bunker
Ausland
06.02.2013 08:46
Der Geiselnehmer von Alabama hatte nach Medienberichten selbst gebaute Bomben in seinem Bunker gelagert. Die US-Bundespolizei FBI habe die Sprengsätze am Dienstag in jenem unterirdischen Raum entdeckt, in dem sich der Pensionist fast eine Woche lang mit einem Fünfjährigen verschanzt gehalten hatte. Das Motiv des Täters ist weiter unklar.
Das FBI habe laut einem Bericht des TV-Senders CBS bereits während des Geiseldramas von den Bomben gewusst. Spezialisten hätten heimlich eine Kamera in den Bunker geschmuggelt, während sie mit dem 65-jährigen Geiselnehmer verhandelt hatten. Die aus dem Bunker gelieferten Bilder hätten die Sorge genährt, dass der Täter sich und den entführten Schüler in die Luft sprengen könnte.
Spezialeinheiten der US-Polizei hatten den fünfjährigen Ethan am Montag befreit. Der Kidnapper wurde dabei erschossen (siehe Infobox). Der Bub, der an Autismus leiden soll, war durch ein Belüftungsrohr im Bunker mit Medikamenten, Spielzeug und Lebensmitteln versorgt worden. Er ist laut Medienberichten unverletzt. Das Motiv des Täters ist weiter völlig unklar.
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