Eishockey-Aushängeschild Anna Meixner bestritt ihr vorerst letztes Camp mit den Nationalteam. Denn in wenigen Wochen beginnt ihre Karriere in Übersee. Die Pinzgauerin kann es kaum erwarten, zu übersiedeln.
Mit dem 6:1-Sieg über die Bethel University Royals (US) konnte sich das heimische Eishockey-Nationalteam der Damen in Innsbruck rehabilitieren. Zuvor gab es während des ersten Teamcamps der Saison auswärts eine 0:5-Pleite gegen Italien.
Diese Saison stehen mit der WM der Division IA in China, wo man aufsteigen will, und der Olympia-Quali für 2026 gleich zwei wichtige Turniere an. Beim Letztgenannten wird Team Austria auf Kapitänin Anna Meixner verzichten müssen. Denn im Februar lebt die Zellerin bereits ihren Traum in Übersee.
„Am liebsten würde ich meine Sachen packen und gleich losstarten“, strahlt die 28-Jährige. Die bekanntlich künftig für Ottawa in der Pro Women’s Hockey League (PWHL), der besten Liga der Welt, auf dem Eis stehen wird. Ganz glauben kann es die Pinzgauerin aber noch nicht: „Ich war schon überrascht, dass ich gleich nach dem Draft einen Vertrag bekommen habe.“
Lange muss sie nicht mehr warten, das war vorerst ihr letzter Team-Auftritt. Ein wenig genießt die Stürmerin noch die Zeit in der Heimat. „Anfang Oktober werde ich meine ganzen Sachen von Schweden runterbringen, Mitte Oktober geht es dann nach Ottawa.“
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